| Mindestlohntour des DGB in Frankfurt (Oder) |
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Am 25.06.2009 machte der DGB, seine Gewerkschaften und die KOWA mit der Ausstellung „Arm trotz Arbeit“ und kleinen Aktionen vor dem Gräfin-Dönhoff-Gebäude am Europaplatz auf die Forderung nach einem bundesweiten Mindestlohn aufmerksam. Leiharbeit, Teilzeitbeschäftigung sowie geringfügig entlohnte oder zeitlich begrenzte Jobs haben in Deutschland zugenommen. Nach einer aktuellen Studie des Instituts für Wirtschaftsförderung Halle sind zunehmend jüngere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von diesen niedriger entlohnten Arbeitsverhältnissen betroffen. Prekäre Beschäftigung macht nicht vor einem akademischen Abschluss halt, denn auch und gerade junge Akademiker sind tangiert. Nicht erst seit der Wirtschaftskrise ist die Generation „Praktikum“ zum festen Bestandteil unserer Arbeitswelt geworden. Daher ist es uns besonders wichtig Studentinnen und Studenten zu informieren und Möglichkeiten der Veränderung aufzuzeigen. Die Aktion war ein voller Erfolg. ES konnten jede Menge Unterschriften gesammelt. Die Organisatoren kamen mit vielen Studentinnen und Studenten ins Gespräch, die selbst Erfahrungen mit prekärer Beschäftigung gemacht hatten. Der Zuspruch war groß und gerade das Spiel „Hau den Mindestlohn“ regte zu Diskussionen an. |




